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Herz Dame Kastel
 

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Beachtet bitte auch unsere Seite:   Jugend und Skat

Präsidentin : Jutta Volz
Adresse     : Carlowitzstraße 6, 55252 Mainz-Kastel; 06134 / 4905
Spiellokal  : Vereinsheim TSG Kastel 1846 e.V., Jakob-Schick-Straße 2, 55252 Mainz-Kastel; 06134 / 280172

Zeit        : Montags, 19.30 Uhr
Modalität   : 2 x 36 Spiele als Preisskat  (1,50 € Einsatz je Serie)

                            Nichtraucher mit Rauchpausen!!!!

ÖPNV: Bus-Linie 28, Haltestelle Kastel/Friedhof
Unser Spiellokal        
 
 

 

 

 

Erfolge beim Skatclub Herz Dame Kastel

Die Mädels vom Skatclub Herz Dame trumpfen auf.

Am 31.05/01.06. wurde Anna Volz (da noch 18 Jahre alt) bei der ISPA Deutschen Einzelmeisterschaft in Magdeburg Vizemeisterin bei den Junioren. Bei 6 gespielten Serien a´48 Spielen standen am Ende 6.300 Punkte auf Ihrem Zettel. Die Meisterin hatte einen Wimpernschlag mit 8 Punkten Vorsprung.

Am Pfingstwochenende startete das jüngste Mitglied Nadine Fries (15 Jahre) bei den Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften in Oberbernherds. Mit 4.121 Punkten bei 4 Serien wurde sie Deutsche-Jugendmeisterin

Ganz aktuell hat am 14. + 15.06.2014 in Ulm die DSKV Deutsche Einzelmeisterschaft stattgefunden. Anna Volz (nun 19 Jahre) hat in einem Herzschlagfinale nach 8 Runden mit sensationellen 9.777 Punkten den Titel  Deutsche Juniorenmeisterin 2014 geholt.

Herzlichen Glückwunsch – wir sind stolz auf Euch – Skatclub Herz Dame Kastel

 

 

 

Historical::::

Auszüge aus der Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum

des Skatclubs Herz Dame aus dem Jahre 1997:
 

Chronik des SC Herz - Dame
Gründungsmitglieder:		Ebel, Kerstin
				Ebel, Wolfgang
				Horvath, Georg (verst.)
				Rother, Jutta
				Rother, Klaus (verst.)
				Rother, Reiner
				Wallek, Josef (verst.)
Mitgliederstand per 01.01.1997	2 Damen
				15 Herren
Spielort / Clublokal		Bahnhofsgaststätte "Zur Eisenbahn, Kastel"
Spielabende:			Wöchentlich montags,
Beginn 1. Serie 20.00 Uhr
Beginn 2. Serie 21.45 Uhr
Modus:				2 Serien a 36 Spiele nach den Regeln des DSKV
 
Auszug aus dem hausgemachten Skat-Lexikon

Contra, Re. Bock
Verbotene Begriffe des Turnierskats (wg.. Kartenverrat), die beim Hobbyskat als Salz in der Suppe Anwendung finden.

Maurer (ebenso Betonfacharbeiter)
Vorsicht - gute Laune in Gefahr.
Diese Art von Skatspielern spielt eigentlich gar keinen Skat.
Besondere Kennzeichen: Zigarre. Hut,  grimmige Miene.
Die defensive Spielweise (4 Buben - 4 Asse - Passe) führt gelegentlich zu Spannungen am Tisch"

Oma
Gutes Blatt, das den Alleinspieler unter Vermeidung eigener Fehler (u.a. falsches Ausspiel, vorzeitiges Stechen) sicher gewinnen lässt.

Ramsch, Malengo, Revolution, Spitze, Bock
Im Freizeitskat willkommene Erweiterung der offiziellen Spiele bzw. Spielart.

Sack zu machen
Durch einen Stich die erforderliche Punktzahl von 61 oder mehr erreichen.

Schmieren / Wimmeln
Die Unterstützung des Mitspielers durch hinzulegen einer vollen Karte. Führt bei richtiger Anwendung häufig zum Spielgewinn der Gegenpartei.

Wunschkonzert "besonders bei Wenzelspringer"
Günstige Kartenverteilung, die erst einen Spielgewinn ermöglicht, z.B. Grand: Bubenstand 1/1 der Gegenpartei.
Aber: Kein Wunschkonzert evtl. "Spielverlust"!


 

Skat aus der Sicht einer Frau ..... 

Es ist kurz vor 18 Uhr, so langsam werde ich nervös, denn in zwei Stunden werde ich zum ersten Mal in
 meinem Leben mit richtigen "Zockern" konfrontiert, da Punkt 20 Uhr der Übungsabend des Skatclubs
 Herz Dame beginnt.
Vor ungefähr 2 Wochen bin ich (27 Jahre) von Friedrichshafen nach Mainz gezogen, um zu studieren.
Skatspielen hab ich in der Schule gelernt, wollte nun doch mal einem Verein beitreten. Nach einigem
Nachfragen bin ich dann zum Skatclub Herz Dame gestoßen, der nicht allzu weit von meinem Wohnheim
entfernt seinen Übungsabend in der Bahnhofsgaststätte in Kastel abhält.
Was mich dort wohl erwarten wird ??? -- Ein Haufen geldgieriger, griesgrämig dreinschauender,
Zigarren qualmender und Alkohol trinkender alter Männer; der am Stammtisch sitzt und
Weiber-Witze reißt? - Oder sind dies alles nur Vorurteile, die von vielen vertreten werden?
Lass Dich überraschen, sagte ich mir, in gut 2 Stunden wirst Du ja schon einen ersten Eindruck
gewonnen haben.
Es ist kurz vor 19.30 Uhr, die Nervosität steigt. So langsam sollte ich nun los, um nicht schon beim ersten
Mal zu spät zu kommen. Kurz vor 20 Uhr betrete ich mit klopfendem Herzen und nass-kalten Händen
die Gaststätte, in der mich sogleich 10 Augenpaare neugierig mustern.
WAS DIE WOHL HIER WILL? DOCH NICHT ETWA SKAT SPIELEN?
Am liebsten wäre ich wieder rückwärts zur Tür raus, aber nein, ich doch nicht.
Stattdessen sag' ich ganz cool "Hallo, wie geht's? Ich bin die Neue und heiße Silke".
Zunächst bin ich jedoch positiv überrascht, denn außer dem Vorstand, der sich als Frau entpuppt,
sitzt eine weitere Frau am Tisch. Wie sich später leider herausstellt, spielt sie selbst
jedoch keinen Skat, sondern ist in Begleitung Ihres Skat spielenden Mannes hier. So wird also
doch das Vorurteil bestätigt, dass fast nur Männer Skat spielen.
Wie ich jedoch so in die Runde schaue, oje wir sitzen tatsächlich am Stammtisch, stelle ich fest,
dass sich der Kreis der Skatspieler nicht nur aus alten Männern zusammensetzt. So nach und nach
werde ich vereinzelt angesprochen, wundert man sich etwas über meinen nicht zu überhörenden
schwäbischen Dialekt und fragt mich, was mich denn nach Mainz verschlagen hätte. Mein Pulsschlag
beginnt sich so langsam wieder zu normalisieren, bis jetzt war ja alles halb so schlimm.
Nach einer Weile werden die Runden nach den vorherigen Ergebnissen zusammengestellt und an die
Spieltische verteilt.
Wir spielen ja gar nicht am Stammtisch! Mist, wieder kann ich ein Vorurteil von meiner Liste
streichen. Fast bin ich ein bisschen enttäuscht, aber nur fast. Mit meiner Spielpraxis und
-erfahrenheit hapert's zwar noch, aber dennoch macht's schon nach den ersten paar Minuten
tierisch Spaß. Nach 2 Serien, es geht langsam aber sicher auf Mitternacht zu, bin ich zwar etwas
erschöpft, aber recht zufrieden.
Nach einem kurzen Tratsch und einem "Tschüß, bis zum nächsten Mal" verabschiede ich mich und fahre
nach Hause.
Mittlerweile bin ich seit über einem Jahr im Skatclub Herz Dame und kann nun Revue passieren lassen.
Die Bedenken, die ich anfangs hatte, sind längst zerstreut. Es handelt sich keinesfalls nur um
rauchende und saufende alte Männer.
Der Verein setzt sich aus Menschen zusammen, die gerne Skat spielen, Skat als Sport betreiben und
nicht als bloße Zockerei, bei der es darum geht, möglichst viel Knete zu kassieren.
Witze über mich werden zwar ab und zu gemacht, aber nicht weil ich eine Frau bin, sondern wegen meines
Dialektes "Noi, noi, s'Äffle isch heid ned dohoem!" was allerdings nicht böse gemeint ist.
Ach übrigens, man kann sogar in einem Skatclub seiner großen Liebe begegnen

 

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Stand: 28. April 2012